Maunze-Paulchens vierter Tag Wir werden uns
wohl darauf einzurichten haben, daß fürderhin zwei Katzen regelmäßig in unserem Bett schlafen. Soweit sogut, aber eine “Macke” von Maunze-Paulchen ist doch etwas geräuschintensiv: kurz vor dem Einschlafen nuckelt er an seinem
Daumenballen wie ein Baby. Nun gut, er IST ja auch noch ein Katzenbaby, aber sowas habe ich bisher noch nie gesehen und vor allem gehört. Er schmatzt dabei laut und schnurrt gleichzeitig was das Zeug hält, während seine
unbenuckelte Pfote eifrig tretelt. Leider konnte ich ihn dabei noch nicht fotografieren, man sieht eh nicht viel davon, aber das Geräusch wäre es durchaus wert, dokumentiert zu werden. Armes Paulchen, wahrscheinlich
hat er bei seiner richtigen Mama nicht lange genug nuckeln dürfen ... gibt es Katzenschnuller ??? Seit heute gibt es gelegentlichen Körperkontakt zwischen Romsi und Paulchen, eher wie zufällig, aber durchaus
beabsichtigt. Frei nach dem Satz von Karl Valentin: mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut ... :-))) - da geht man eben nicht zur Seite, wenn der andere dahergehuscht kommt, die Nasen stoßen beim
Fressen mal aneinander, man läuft dem anderen direkt in den Weg ... es ist einfach zu schön, dieses Spiel zu beobachten ! Und gefressen wird jetzt zusammen ohne Angstknurren und (fast) ohne Futterneid.
Maunze-Paul liebt es mittlerweile, mit seiner Federangel durch die ganze Wohnung zu
schießen. Dabei knurrt er “ich bin ein ganz wilder, furchtloser und kämpferischer Mörderkater” und schleift das Angelstöckchen hinter sich her. Romsi guckt ihm dabei leicht
amüsiert zu und ließ sich sogar schon einmal dazu hinreißen, ihrerseits dann das Stöckchen zu jagen. Ich sage nur: Maunze-Paul wird noch zum Jungbrunnen für unsere alte
Dame. Sie blüht richtig auf, und das bereits nach so kurzer Zeit. Mach weiter so, Paulchen !
ok ... ich bin schon unterwegs ! |
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