Der Kampf ... Maunzepaul entwickelt sich zu einem wirklich furchtlosen und tapferen Kater. Er ist mittlerweile der uneingeschränkte Herrscher über den Balkon und das darauf befindliche Mobiliar und macht sich überall dort breit, wo Romsi oder Frauchen sich ein Ruheplätzchen reservieren wollen.
Unser kleiner Boß fühlte sich während Geralds dreiwöchiger Abwesenheit als nunmehr einziges männliches Wesen in unserem Haushalt selbstredend dazu verpflichtet, gut auf uns “Weibsvolk” aufzupassen und uns vor allen möglichen und unmöglichen Feinden zu beschützen. In einer Nacht muß er dabei in eine Auseinandersetzung mit der Küchenrolle geraten sein, aus der er als strahlender Sieger hervorging. Überschwenglich von mir dafür gelobt (so muß er meine morgendlichen Ausrufe wohl interpretiert haben) mußte er sich sofort dem nächsten Kampf stellen und zwar so schnell, daß ich nicht wußte, ob ich erst die Kamera holen oder die Kontrahenten lieber doch gleich trennen soll:
Mit viel Mühe gelang es mir, die Spuren des Massakers und die traurigen Überreste des unterlegenen
Feindes zu beseitigen, Romsi davon abzuhalten, dem Kadaver den letzten Rest zu geben und den kämpferisch gestimmten Maunzepaul davon zu überzeugen, daß der Feind nicht hier, sondern im Flur in
Form von Spielmäusen, Lebensmittelmotten, Tischtennisbällen, Sisalschnüren, Pappkartons und leeren Katzenstreutüten zu finden sei. Nach geraumer Zeit war ich dann erfolgreich:
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