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Neues von unserem Ganoven-Kater Unser Katerle
ist jetzt fast ein Jahr alt und wächst und wächst und wächst ... mir wird manchmal himmelangst, wenn ich daran denke, daß Katzen bis zum Ende des zweiten Lebensjahres an Größe und Volumen zunehmen. Er entwickelt mittlerweile
einen enormen Sturkopf und wird langsam eine richtig ausgeprägte Persönlichkeit mit allen Macken und liebenswerten Eigenheiten eines echten Smokingkaters. Das Daumennuckeln hat er nicht aufgegeben, ist es für ihn doch Zeichen höchsten Wohlbehagens.
Maunzepaul hat sich aber noch andere Angewohnheiten zugelegt: keine Zeitung, kein Buch und kein Aktenordner sind vor ihm sicher, er blättert mit der Pfote darin herum ohne ein Blatt zu beschädigen und
wenn Paule “liest”, darf man ihn keinesfalls bei seiner Lektüre stören - da reagiert er dann reichlich ungehalten und knurrt :-))). Außerdem hat er seinen absoluten Lieblingsplatz entdeckt: hinter dem Drucker
im Computerregal liegt es sich nach Paulchens Meinung am Besten: man hat alles unter Kontrolle, wird von niemandem gesehen, ist in Frauchens Nähe und kann hin und denn auftauchen und nach dem Rechten sehen :-)  Paulemann hat übrigens im Gegensatz zu Romsi seine Vorliebe für Wasser in allen Lebenslagen jetzt auch
auf Schnee ausgedeht. Die ersten weißen Flocken auf unserem Balkon begrüßte er mit freudigen Luftsprüngen - er war überhaupt nicht mehr zu bremsen und hopste wunderschöne Katzentatzenspuren
in den Schnee. Unser Kater ist ein Künstler! Romsi hat eine harte Zeit hinter sich. Im selben Maß, wie Paulchens Körpergröße zunahm, wuchs auch
sein Bestreben, die Rangfolge im Hause Kurjo zu seinen Gunsten zu verändern. Romsi setzte sich zwar tapfer zur Wehr, wurde auch von uns tatkräftig dabei unterstützt, aber Paule weiß sehr gut, wie er seinen
kleinen Dickschädel durch Beharrlichkeit und ständiges Insistieren durchsetzen kann. Nach den ersten zaghaften Schmuseversuchen, von denen ich hier ja schon berichtete, war eine Zeit des “kalten Krieges”
angebrochen, in der sich beide Katzen nicht nahe kamen, da Paule entweder spielerisch raufen wollte oder weil er Romsi unvermittelt eine auf die Nase gab und durch die Wohnung scheuchte. Es war immer eine
Mischung aus Spiel und Dominanzgehabe. Ich hoffte dann immer, daß sich die Auseinandersetzungen schon eines Tages klären und legen würden. Und siehe da: seit es kälter wurde und sich Frauchen abends
mit der roten Kuscheldecke regelmäßig auf dem Wohnzimmersofa einigelt haben die beiden sich arrangiert - hauptsächlich weil Romsi als die “Klügere” immer öfter nachgibt. Seit etwa einer Woche scheint endlich
die Vereinbarung zu gelten, daß beide Katzen gleichzeitig bei Frauchen auf dem Wohnzimmersofa liegen dürfen und man dabei auch Körperkontakt haben kann. Jetzt scheint also der Zeitpunkt gekommen, an
dem die Verträge ausgehandelt sind und wieder etwas mehr Ruhe einkehrt. 

So, ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche viel Spaß beim Betrachten der neuesten Fotos!
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